Stadtteilkulturpreis 2026: Wahl des Publikumspreises der Stadtteilkultur

Vom 24. März bis zum 14. April 2026 könnt ihr abstimmen, welches Projekt oder Programm der Hamburger Stadtteilkultur euch am besten gefällt. Jede*r darf nur einmal abstimmen. Das Gewinner*innen-Projekt erhält den Publikumspreis, der mit 2.000 Euro dotiert ist, am 28. April auf der Verleihung des Hamburger Stadtteilkulturpreises in der Halle 424.

Folgende Projekte und Programme der Hamburger Stadtteilkultur stehen für den Publikumspreis des Hamburger Stadtteilkulturpreises 2026 zur Auswahl (in alphabethischer Reihenfolge):

Die Auswahl ausführlich vorgestellt:

Die Stadtteilperformance ALTONA MACHT AUF! des altonale freundeskreis

Sehnsuchtsfenster und Balkontheater in Altona, Foto: Thomas Panzau

ALTONA MACHT AUF! ist eine partizipatorische Stadtteilperformance, die die Anwohner*innen Altonas einlädt, in ihre Fenster und auf ihre Balkone zu treten, um ihren Wünschen und Sehnsüchten performativ Ausdruck zu verleihen. Dabei können sie sich von einem Team aus Künstler*innen unterstützen lassen. Mehr über das Projekt

Das Empowermentprojekt Hajusom Rap Squad vom Hajusom e.V.

Die Teilnehmenden und das Kollektiv JAJAJA vor dem Bunker, Foto: Jajaja

Rap Squad war ein von Hajusom e.V. initiiertes künstlerisches Projekt für junge Menschen mit Flucht- oder Migrationserfahrung. In Workshops und Seminaren rund um Hip-Hop, Musik, Text, Video, Sound und Performance entwickelten die Teilnehmenden gemeinsam mit Künstler*innen eigene Stimmen. Mehr über das Projekt

Das Hammer Sommerfestival der Stadtteilinitiative Hamm

Shelvis auf der Sommer-Festival-Bühne, Foto: Stadtteilinitiative Hamm e.V.

Hamm wird zur Festivalbühne: Zum fünften Mal präsentierte der Stadtteil Hamm im August 2025 seine Kultur direkt vor den Türen der Nachbarschaft. Über 60 Veranstaltungen an 12 Tagen lockten mit einem bunten Programm, bei dem rund 40 lokale Vereine und Initiativen mitwirkten. Mehr über das Projekt

Der Kreativ-Stammtisch 60+ im Altonaer Museum von DINGE Fotokunst

Projekt zum Thema „Wohnen im Alter“, Foto: Kristine Thiemann

Der Kreativ-Stammtisch 60+ ist ein kostenloses Angebot zum kreativen Austausch. Für viele Senior*innen ist er zu einem festen Treffpunkt geworden. Inspiriert von Museums- und Alltagsobjekten werden Themen wie Wohnen, Einsamkeit und Wandel spielerisch und experimentell künstlerisch interpretiert. Mehr über das Projekt

Die Literaturreihe Kulturhaus Schmökerei vom Kulturhaus Süderelbe

Anja Schwennsen und Kristina Hauff auf der Kulturhausbühne, Foto: Kulturhaus Süderelbe

Die Kulturhaus Schmökerei ist eine literarische Veranstaltungsreihe des Kulturhauses Süderelbe e.V., die hochwertige Literaturformate in den Hamburger Süden bringt. Hier wird Literatur einem vielfältigen Publikum zugänglich gemacht und zugleich die kulturelle Teilhabe in Neugraben-Fischbek gestärkt. Mehr über das Projekt

Die inklusiven Minibar Moralia Festspiele von Atelier Freistil, Barner 16 und Minibar Moralia

„Sense the Steps“ auf dem Festival, Foto: Daniel Butowski

Es gibt viele Festivals – aber nur wenige, die sich wirklich trauen, Standards zu hinterfragen und aus der Komfortzone auszubrechen. Die Minibar Moralia Festspiele sind ein solches: Ein Festival, das bewusst die Vielfalt der Menschen und ihre unterschiedlichen Zugänge zur Kunst in den Mittelpunkt stellt. Mehr über das Projekt

Das Kunst- und Medienprojekt „So wünsche ich mir Ottensen“ vom bild+begegnung e.V.

Das Stadtteilmodell von Ottensen zum Neudenken, Foto: bild+begegnung e.V.

„So wünsche ich mir Ottensen“ ist ein Mixed-Media-Projekt, in dem Grundschulkinder ihren Stadtteil erkunden, mit Initiativen und Verwaltung ins Gespräch kommen und ihre Wünsche zur Stadtentwicklung künstlerisch ausdrücken. Die Ergebnisse wurden unter anderem öffentlich im MERCADO gezeigt. Mehr über das Projekt

Das Projekt theater 36 – bühnenkunst inklusiv am Goldbekhaus von Leben mit Behinderung Hamburg

Das Stück „Mit mir die Sintflut“, Foto: Gisela Köhler

Seit 16 Jahren leben Menschen mit einer komplexen Behinderung den Traum Theater zu spielen. theater 36 bricht Sehgewohnheiten und entwickelt die Ensemblemitglieder zu aktiven Künstler*innen. Mittendrin im Quartier entstehen im Goldbekhaus künstlerisch eindrucksvolle Stücke und setzen ein starkes Zeichen für inklusive kulturelle Teilhabe. Mehr über das Projekt

Der Audio-Walk Voices of Bahrenfeld der Kulturagent*innen Hamburg

Interaktion auf dem Audiowalk, Foto: Miguel Ferraz-Arujo

Voices of Bahrenfeld war ein Audiowalk der Esther-Bejarano-Schule: 488 Schüler*innen haben Orte und Personen im Stadtteil nach Geschichte(n) befragt und Bezüge zur eigenen Biografie hergestellt. Die interaktive Führung im Stadtteil macht viele ungehörte Stimmen laut und begründet einen Austausch zwischen Stadtteil und Schule, der bleibt. Mehr über das Projekt

Das Jenfelder Erinnerungskulturprojekt „Wie wollen wir erinnern?“ vom Salon International

Führung vor den Reliefs im sogenannten Tansania-Park, Foto: Henriette Pogoda

Wie kann eine partizipative Erinnerungskultur aussehen, wenn die Nachbarschaft mitentscheidet? Das Projekt arbeitet in Hamburg-Jenfeld mit kreativen Mitteln gemeinsam mit Anwohner*innen und Fachleuten zu dieser Frage rund um den sogenannten Tansania-Park* und die ehemalige Lettow-Vorbeck-Kaserne. Mehr über das Projekt