Nachhaltigkeit – Stadtteilkulturpreis goes green

Nachhaltigkeit betrifft uns alle – als Akteurin der Hamburger Stadtteilkultur und als Teil der Gesellschaft wollen wir als STADTKULTUR HAMBURG e.V. Verantwortung für die Auswirkungen unseres Handelns auf Umwelt und Gesellschaft übernehmen und möchten zukunftsfähige Entscheidungen treffen. Wir wollen uns auf den Weg machen, dazulernen und so Schritt für Schritt unseren Beitrag zur nachhaltigen Transformation Hamburgs leisten. Daher möchten wir auch unsere Veranstaltungen ab 2026 nachhaltiger ausrichten.

Über diesen Websitebereich werden alle Informationen rund um Nachhaltigkeit beim Stadtteilkulturpreis gesammelt in unseren Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Neben Transparenz wollen wir damit auch ganz praktisch Inspiration und Umsetzungshilfe zur nachhaltigeren Gestaltung für andere Veranstaltungen geben und damit zu unserer Zukunftsinitiative beitragen. Zusätzlich habt ihr unter Kontakt die Möglichkeit, uns euer Feedback und eure Anregungen mitzugeben. Wir stehen in Anwärterschaft auf das Green Events Siegel.

Unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen

Im Folgenden entsteht nach und nach eine Übersicht unserer Nachhaltigkeitsmaßnahmen, geordnet nach Handlungsfeldern. Durch Anklicken des jeweiligen Themas werden Informationen und Details angezeigt.

LEITBILD & STRUKTUR

Wir verankern Nachhaltigkeit in unseren Strukturen und Entscheidungsprozessen, definieren klare Verantwortlichkeiten und überprüfen regelmäßig unsere Ziele, damit ökologisches und soziales Handeln fester Bestandteil unserer Veranstaltungskultur wird.

Verantwortlichkeit: Für die Planung und Umsetzung wird ein*e Nachhaltigkeitsbeauftragte*r (2026: Fiona Schuller) benannt. Sie ist mit einem entsprechenden Zeitkontingent sowie Entscheidungsbefugnis ausgestattet und arbeitet eng mit der Veranstaltungsleitung (2026: Heiko Gerken) zusammen. Die zuständige Person bildet sich regelmäßig zu nachhaltiger Veranstaltungsdurchführung weiter.

Fokus und Prioritäten: Wir prüfen die Wesentlichkeit verschiedener Nachhaltigkeitsthemen für unsere Veranstaltung und setzen dadurch Prioritäten. Als Orientierung dient das Nachhaltigkeitsleitbild der STADTKULTUR-Geschäftsstelle sowie das Tool „Ökologische Standards für die Soziokultur“ des Bundesverbands Soziokultur. Für das Jahr 2026 liegt der Fokus auf der Schaffung von Grundlagen und dem Erkenntnisgewinn vor allem auf der ökologischen Ebene der Nachhaltigkeit. Die priorisierten Handlungsfelder sind: Leitbild & Struktur, Kommunikation, Ressourcenschonung (Energie, Beschaffung, Abfall, Wasser) und Verpflegung. Die Umsetzung der einzelnen Maßnahmen werden in die Veranstaltungsplanung integriert.

Externe Zertifizierung: Unsere Nachhaltigkeitsprozesse wollen wir regelmäßig extern überprüfen lassen. 2026 streben wir mit dem Stadtteilkulturpreis erstmals eine Zertifizierung durch das Netzwerk Green Events an. Das Ziel ist das Erreichen des Siegels der Stufe „Basis“.

KOMMUNIKATION

Externe Kommunikation: Das zentrale Element unserer externen Kommunikation ist diese Nachhaltigkeitsseite auf der Veranstaltungswebsite. Sie begleitet den Prozess und dient als öffentlicher Nachhaltigkeitsbericht.

Interne Kommunikation: Alle Beteiligten werden vor der Veranstaltung über das Nachhaltigkeitskonzept und die daraus resultierenden Maßnahmen informiert. Nach der Veranstaltung reflektiert das Kernteam den Prozess und identifiziert Lernerfahrungen und Verbesserungspotenziale.

Feedback: Besuchende, Mitwirkende und andere Stakeholder haben die Möglichkeit Feedback zu unserem Nachhaltigkeitsprozess zu geben. Hier geht es zum Kontakt.

ENERGIE & VERANSTALTUNGSTECHNIK

Wir minimieren den Energieverbrauch unserer Veranstaltung durch den Einsatz erneuerbarer Energien (wenn möglich), energieeffizienter Technik und bedarfsgerechter Steuerung, um Emissionen zu senken und Ressourcen zu schonen.

Energiebezug – eine Frage der Vermietung: Wie bei vielen Locations, sind sowohl die Halle 424 als auch die STADTKULTUR-Geschäftsstelle beim Energiebezug abhängig von Entscheidungen der Vermietung. Aus diesem Grund steht für die Durchführung der Veranstaltung aktuell noch keine Energie aus mehrheitlich erneuerbaren Quellen (z.B. Ökostrom, Biogas) zur Verfügung.

Verbräuche: Wir messen den Energieverbrauch unserer Veranstaltung mit dem Ziel, Einsparmöglichkeiten für zukünftige Veranstaltungen zu identifizieren.

Heizung und Klimatisierung: Durch eine voreingestellte Heizperiode, die Erneuerung von Dämmungen und den Einsatz von Doppeltüren heizt die Halle 424 bedarfsgerecht und so energieeffizient wie für die Gegebenheiten möglich. Die Heizung wird bei der Verleihung des Stadtteilkulturpreises 2026 voraussichtlich nicht zum Einsatz kommen. Eine Lüftungsanlage wird nicht genutzt. Es kommen keine Heizpilze zum Einsatz.

LED-Beleuchtung: In der Halle 424 kommt ausschließlich LED-Lichttechnik zum Einsatz.

BESCHAFFUNG & ABFALL

Wir beschaffen Materialien und Produkte nach Kreislaufprinzipien, setzen auf Mehrweg und regionale Herkunft und führen Wertstoffe konsequent zurück, damit Abfall vermieden und Ressourcen geschont werden.

Abfall: Während der Preisverleihung fällt nach unserer Erfahrung eher wenig Müll an. Trotzdem wollen wir dieses Jahr nutzen, um ein klareres Bild von unseren Abfallmengen zu erhalten. Daher werden wir beim Catering beschriftete Entsorgungsmöglichkeiten für den Besuchendenbereich bereitstellen.

Ausstattung und Technik: Das Konzept der Halle 424 basiert darauf, möglichst alle Ressourcen vor Ort zu haben. Ausstattung (z.B. Mobiliar und Geschirr) und Technik können so gemeinschaftlich und ressourcenschonend genutzt werden. Das heißt, wenig bis kein Veranstaltungsmaterial muss extra beschafft werden, was auch die Logistikauswirkungen geringhält.

Werbemittel: STADTKULTUR-Roll-ups, Banner und Ähnliches sind so gestaltet, dass sie mehrjährig nutzbar sind. Bei notwendigen Neuanschaffungen (z.B. weil vorhandene Produkte kaputt und nicht mehr reparierbar sind) verzichten wir auf PVC und bevorzugen recycelte oder ökozertifizierte Materialien.

Druckerzeugnisse: Für unsere Druckerzeugnisse wie dem Stadtteilkulturmagazin arbeiten wir mit RESET ST. PAULI zusammen. Sie sind UmweltPartner der Freien und Hansestadt Hamburg, drucken klimakompensiert und mit 100 % Öko-Strom. Für selbsterstellte Druckerzeugnisse gilt: Wir setzen Papier nur dort ein, wo es notwendig ist. Wir verwenden ausschließlich Recyclingpapier, das mit dem Blauen Engel gekennzeichnet ist und auch unser Büro-Drucker ist mit diesem Siegel gekennzeichnet.

Präsente und Merchandise: Für die Blumensträuße der Gewinner*innen und anderer Mitwirkenden achten wir auf Saisonalität und Regionalität und arbeiten 2026 mit dem Floristikstudio von.flowers zusammen. Auf Give-aways, Arbeitskleidung und Merchandise verzichten wir.

VERPFLEGUNG

Wir setzen auf regionale und pflanzenbasierte Verpflegung, arbeiten mit lokalen Anbietenden zusammen und vermeiden Lebensmittelverschwendung.

Speiseangebot: Wir wählen lokale Partnerunternehmen für unser Catering aus. 2026 arbeiten wir mit Chickpeace zusammen. Die angebotenen Speisen sind zu 100 % vegan und bio. Unser Catering-Angebot kalkulieren wir jedes Jahr bedarfsgerecht. Eventuelle Reste werden an Mitwirkende oder über Foodsharing-Kontakte verteilt. Für Hinweise zu Allergenen sprecht uns gerne vor Ort an.

Getränkeangebot: Wir bieten bei unserer Veranstaltung Getränke von mehrheitlich regionalen Herstellern an (z.B. Lütauer, Viva con Agua, Fritz-Kola).

WASSER

Wir nutzen Wasser bewusst und sparsam und vermeiden Verschmutzung, damit Ressourcen geschont werden.

Sparsam: Um unsere Besuchenden dafür zu sensibilisieren, weisen wir an relevanten Stellen auf den sparsamen Umgang hin. Die Sanitäranlagen der Halle 424 verfügen über Spülstopps und Selbstschlussarmaturen.

Schonend: Wir nutzen biologisch abbaubare Reinigungsmittel (z.B. mit EU Eco-Label).

MOBILITÄT & ERREICHBARKEIT

Wir fördern eine klimafreundliche Anreise durch gute ÖPNV-Anbindung und die Kommunikation nachhaltiger Mobilitätsoptionen, damit Emissionen reduziert und umweltschonende Verkehrsmittel zur ersten Wahl werden.

Ein großer Anteil der CO2-Emissionen im Veranstaltungsbereich wird durch die An- und Abreise der Besuchenden erzeugt – je nach Veranstaltung bis zu 80 %. Um es Mitwirkenden und Besuchenden möglichst einfach zu machen, emissionsarm (Rad oder ÖPNV) zu unserer Veranstaltung zu kommen, finden sich im Folgenden Informationen zu An- und Abreisemöglichkeiten.

Adresse: Halle 424, Stockmeyerstraße 43, 20457 Hamburg

Mit dem Fahrrad: Über die Oberhafenbrücke, dann links auf die Stockmeyerstraße, vorbei an der Oberhafen-Kantine und weiter geradeaus bis zur Halle 424.
Eine StadtRAD-Station ist vorhanden (Oberhafenquartier Nord /Oberhafenbrücke).

Mit dem ÖPNV: Ericusspitze (Buslinie 2 & 607), Koreastraße (Buslinie 111), HafenCity Universität (Buslinie 111, U4), Meßberg (Buslinie 606, U1), Hauptbahnhof (mehrere S-/U-Bahnen und Busse), jeweils plus 10-15 Minuten Fußweg.
Für Fahrplanauskünfte siehe HVV-Fahrplanauskunft.

Mobilitätsumfrage: Um ein Verständnis für das Thema „Besuchendenmobilität“ zu erhalten, werden wir während der Veranstaltung eine kurze Umfrage an alle richten und fragen, wie Sie ihren Weg zu uns gestalten. Dieses Wissen hilft uns bei zukünftigen Veranstaltungen.

BARRIEREFREIHEIT

Wir arbeiten daran, nach und nach Barrieren unserer Veranstaltung zu reduzieren, damit sie für alle zugänglicher wird. Dafür erfassen wir Bedürfnisse, teilen Informationen und lernen aus Rückmeldungen.

Informationen zur Anreise:
Zu den Haltestellen HafenCity Universität und Hauptbahnhof bietet der HVV detaillierte Informationen zur Barrierefreiheit: HVV-Haltestellen.
Der Weg zur Halle 424 innerhalb des Oberhafenquartiers ist uneben (Kopfsteinpflaster).
Zum Aussteigen kann die Halle 424 direkt mit dem Auto angefahren werden.

Informationen zum Veranstaltungsort:
Eine Rampe zur Halle 424 ist vorhanden.
Türbreiten und Wege innerhalb der Halle 424 sind rollstuhlgerecht.
Ein barrierefreies WC steht zur Verfügung.

Für Fragen, Bedarfe oder andere Anliegen im Bereich Barrierefreiheit meldet euch gerne bei Fiona und wir schauen gemeinsam, was möglich ist. Hier geht es zum Kontakt.

VERTRÄGE & PROGRAMM

Wir arbeiten mehrheitlich mit regionalen Partner*innen aus Hamburg und Umgebung zusammen, um Wege kurzzuhalten und lokale Akteur*innen zu unterstützen.

Regionalität: Egal ob Moderation, Catering, Blumen, Künstler*innen oder auch Druckerei, Fotograf und Techniker – alle unsere Partner*innen für den Stadtteilkulturpreis 2026 kommen aus Hamburg und Umgebung (250 km Umkreis).

Nachhaltigkeitskriterien: Zukünftig wollen wir bei der Auswahl von Partner*innen neben deren Regionalität auch stärker auf ökologische und soziale Nachhaltigkeitskriterien achten. Mit dem Catering von Chickpeace und den nachhaltigen Blumensträußen von von.flowers haben wir 2026 bereits damit begonnen.

Das Green Events Siegel

Wir stehen in Anwärterschaft auf ein Green Events Siegel für unsere Veranstaltung 2026. Das Green Events Siegel ist die erste mehrstufige Zertifizierung in Deutschland, die zielgerichtet auf Veranstaltungen ausgelegt ist und sich flexibel an jede Veranstaltungsart anpasst. Die Grundlage des Siegels bildet der Green Events Maßnahmenkatalog, ein übersichtliches Managementtool, das in einem einzigartigen partizipativen Prozess mit über hundert Stakeholdern aus Wissenschaft, Politik, Veranstaltungsbranche und Zivilgesellschaft entwickelt wurde. Ziel des Green Events Siegels ist die optimale Unterstützung auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Veranstaltung und die Kommunikation dieses Prozesses. Es zeigt den aktuellen Status und definiert konkrete, praxisnahe Ziele – von leicht bis anspruchsvoll. Passende Indikatoren machen Erfolge sichtbar. Mehr zum Siegel

Kontakt Nachhaltigkeit

Du hast Fragen, Feedback oder Anliegen zur Nachhaltigkeit bei unserer Veranstaltung? Dann melde dich gerne per E-Mail oder telefonisch bei Fiona unter oder 040 / 879 76 46-20.